Schwerbehinderungen bei Ehrungen stärker berücksichtigen

Menschen mit Handicap sind mitten unter uns, auch wenn wir Einschränkungen mit dem Auge nicht sofort erkennen können. Diese Menschen brauchen ein Vielfaches Mehr an Kraft und Energie, wenn sie den für viele gewöhnlichen Alltag meistern müssen. Oft führen Behinderung und Krankheit dazu, dass berufliche Tätigkeit, private Aktivitäten und auch ehrenamltiche Tätigkeiten in einem geringeren Ausmaß ausgeführt werden können, weil die krankheitsbedingten Umstände die Betroffenen dazu zwingen.

Wir wünschen uns, dass diese Menschen dazu ermutigt werden, nicht nur all ihre Kraft ihrem Alltag zu widmen, sondern sich auch bewusst im Ehrenamt einbringen können und sollen. Sie sind mit ihrem Optimismus ein großes Vorbild für andere Betroffene. Denn viele Menschen, die durch angeborenes oder erworbenes Leiden gehandicapt sind, leiden häufig unter Depressionen.

Auch Ehrungen sind hier ein wichtiges Signal. Geht man streng nach den Richtlinien, könnte es aber Betroffenen verwehrt werden, weil sie Mindestfristen nicht erreichen. Da die Leistungen Gesunder und Kranker jedoch nicht 1:1 verglichen werden können, plädieren wir dafür, Ehrungsrichtlinien auch auf diese Problematik hin anzupassen. Die AfD bringt hierzu einen Sachantrag ein.

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